Schwerpunkt
unserer bisherigen Arbeit ist die Untersuchung der Strömungsverhältnisse
in Atrien und Doppelfassaden
sowie die Bestimmung von Druckbeiwerten auf der Gebäudehülle.
Darüber hinaus unterstützen wir Sie auch im Bereich
der Brandschutzplanung.
Das Einsatzgebiet
der Strömungssimulation ist sehr vielfältig. Im Gebäudebereich
wird im wesentlichen zwischen zwei Teilgebieten unterschieden:
1.
Berechnung von Raumluftströmungen
Die natürlichen
Druckwirkungen, die eine Luftdurchströmung von Gebäuden
bewirken, setzen sich aus Wind- und Auftriebswirkungen zusammen.
Rechnerisch ermittelte Angaben über die Effizienz der Lüftung
sind in der Regel integrale Werte und nicht für alle Bereiche
eines Raumes zutreffend.
Mit Hilfe
der Strömungssimulation lassen sich Temperatur- und Geschwindigkeitsverteilungen
in einem Raum oder Gebäude detailliert abbilden.
Darüber
hinaus kann durch die Berechnung des lokalen Luftalters eine Bewertung
der Raumluftströmung erfolgen.
Auf diese Weise lassen sich bereits im Planungsstadium von Gebäuden
Lüftungskonzepte und Konstruktionsdetails optimieren.
2.
Berechnung der Gebäudeumströmung
Die windinduzierte
Druckverteilung auf der Gebäudehülle wird durch dimensionslose
Druckbeiwerte (cp-Werte) beschrieben.
Sie wird durch die Art der Umströmung des Baukörpers
bestimmt. Die Druckbeiwerte lassen sich im Rahmen einer Strömungssimulation
bestimmen. Sie bilden die Basis zur Bestimmung der statisch relevanten
Windbelastung und dienen als Randbedingung für weiterführende
Berechnungen von Innenraumströmungen.
Der Vorteil
der Simulation liegt darin, dass die Verteilung der Druckbeiwerte
auf der gesamten Gebäudehülle abgebildet wird und nicht,
wie bei einer Windkanalstudie, einzelne
Messpunkte erfasst werden, die im Vorfeld ohne Kenntnis der genauen
Druckverteilung bestimmt werden müssen.